Für diese Idee wurde der Verein jetzt von der Volksbank in Ostwestfalen und dem Sportbund Bielefeld mit dem großen „Stern des Sports“ in Bronze für den Bereich Bielefeld ausgezeichnet. Der Preis ist die wichtigste deutschlandweit vergebene Auszeichnung für das gesellschaftliche Engagement von Sportvereinen. Übergeben wurde die Auszeichnung im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung in der Hauptstelle der Volksbank in Ostwestfalen am Kesselbrink durch den Volksbank-Vorstand Thomas Mühlhausen. Die Freude über die Auszeichnung war den Siegern deutlich anzusehen. „Wir haben lange gezögert, eine Bewerbung bei den Sternen des Sports abzugeben und freuen uns jetzt umso mehr, dass unser Projekt bei der Jury so großen Anklang gefunden hat“, erklärte Stephan Sander, 1. Vorsitzender des Reitvereins. Neben der Sterne-Trophäe in Bronze und einer gerahmten Urkunde erhält der Verein auch 1.500 Euro Preisgeld.
Die Mitwirkenden am Projekt dürfen nun gespannt sein, ob ihr Generationen-Projekt auch die Landesjury beim Wettbewerb um die „Sterne des Sports“ in Silber überzeugen kann. Hier winken dann nicht nur weitere Preisgelder, sondern auch die Chance auf die Qualifikation für die Bundespreisverleihung der „Sterne des Sports“ in Gold im Januar in Berlin. Insgesamt 36 spannende Vereinsprojekte aus dem Geschäftsgebiet der Volksbank in Ostwestfalen wurden in diesem Jahr lokal auf Bronzeebene eingereicht, und damit sogar fünf mehr als noch im Vorjahr. Der Bielefelder Sportbund-Präsident Volker Wilde ermutigte die Vertreter der teilnehmenden Vereine, am Ball zu bleiben und sich auch im kommenden Jahr wieder mit ihren Ideen am Wettbewerb zu beteiligen.
Unter den 13 Bielefelder Wettbewerbsbeiträgen begeisterte das Generationenprojekt aus Vilsendorf die vierköpfige Sterne-Jury am meisten. Doch auch die weiteren eingereichten Projekte zeigten eine faszinierende Bandbreite gesellschaftlichen Engagements. Im Rahmen der Preisverleihung wurden alle eingereichten Beiträge von den Moderatoren Michael Kolm und Tanja Steinbach nochmal umfassend vorgestellt und mit jeder Menge Applaus gewürdigt.
Der zweite Platz, ein kleiner „Stern des Sports“ in Bronze und 1.000 Euro Preisgeld gingen wie im Vorjahr an die HTSF Senne und ihr Grundschul-Handball-Projekt. In enger Kooperation mit Grundschulen vor Ort wurden Grundschulkinder hier von qualifizierten Übungsleitern wieder über einen Zeitraum von vier Wochen im Rahmen des Sportunterrichts spielerisch an den Handballsport herangeführt. Höhepunkt war das Handball- und Bewegungsfest zum Abschluss des Projektes, zu dem auch die Familien der Kinder eingeladen waren.
Den dritten Platz belegte der Sportclub Bielefeld 04/26 e.V. mit seinem Kooperationsprojekt „Hand in Hand für starke Kinder“, das Schule, Familien und Sportverein vor Ort spielerisch verknüpft. Gemeinsam mit der Bückardtschule, dem Familienschulzentrum der AWO und seiner Abteilung „Kids in Bewegung“ bietet der Verein eine bewegte Freizeitgestaltung auf dem Schulhof und lädt am „Open Sunday“ auch am Wochenende regelmäßig Kinder in die Sporthalle ein. Dabei junge Menschen für ehrenamtliches Engagement begeistert und zu Juniorcoaches oder Übungsleitern ausgebildet. Hierfür gab es den kleinen „Stern des Sports“ in Bronze und 500 Euro Preisgeld von der Volksbank.
Auf großes Interesse bei den Vereinsvertretern stieß auch der Besuch von Vertretern der Turngemeinde Herford, die im vergangenen Jahr mit ihrem „Vereinshelden“-Projekt zur Stärkung des Ehrenamtes den Sieg auf Bundesebene erreichten – 10.000 Euro Preisgeld und ein Treffen mit dem Bundespräsidenten inklusive. Im Rahmen eines Interviews zeichnete TG-Vorstand Frederick Humcke nochmal den Weg von der lokalen Siegerehrung über die Landesebene bis hin zur großen Preisverleihung in Berlin nach und stand auch beim geselligen Abschluss der stimmungsvollen Preisverleihung Rede und Antwort.
Seit Jahren werden bei den „Sternen des Sports“ durch die Volksbank gemeinsam mit den örtlichen Stadt- bzw. Kreissportbünden ehrenamtliche Initiativen ausgezeichnet, die neben dem Sport zusätzlich eine besondere gesellschaftliche Wirkung entfalten. Die Preisverleihung bietet den Vereinen dabei eine Bühne, um sich und ihre Ideen einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Zugleich wird hier der Austausch unter den Vereinen gefördert, um voneinander zu lernen und das Ehrenamt in der Region weiterzuentwickeln. Die Bewerbungsphase für die neue Wettbewerbsrunde startet im April 2027.