Bilanzpresseinformation 2025
Stabilität in bewegten Zeiten – Volksbank in Ostwestfalen wächst solide weiter
In einem wirtschaftlich und geopolitisch herausfordernden Jahr hat die Volksbank in Ostwestfalen erneut ihre Stärke und Verlässlichkeit bewiesen. Das Geschäftsjahr 2025 war geprägt von solidem Wachstum und einer klaren Rolle als Stabilitätsanker für die Region. Damit unterstreicht die Bank ihre Verantwortung für Ostwestfalen.
„Gerade wenn die Welt unruhiger wird, brauchen Menschen und Unternehmen einen verlässlichen Partner an ihrer Seite. Wir sind grundsolide aufgestellt, wirtschaftlich stark und fest in der Region verwurzelt. Diese Stabilität geben wir jeden Tag an unsere Kundinnen und Kunden weiter“, sagt Vorstandsvorsitzender Michael Deitert.
Das Vorstandsteam der Volksbank in Ostwestfalen (v. l.): Michael Deitert (Vorstandsvorsitzender), Thomas Mühlhausen, Peter Scherf und Oliver Ohm.
Bild: Kai Uwe Oesterhelweg
Solides Wachstum
Zum 31. Dezember 2025 erreichte die Bilanzsumme der Volksbank in Ostwestfalen 10,7 Milliarden Euro und damit ein Plus von 4,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Somit befindet sich die Bank klar auf Wachstumskurs.
Hierzu führt Deitert aus: „Wir wachsen nicht um jeden Preis, sondern gesund und stabil. Diese Stabilität ist das Ergebnis klarer Steuerung, engagierter Mitarbeitender und einer starken genossenschaftlichen Gemeinschaft.“
Vertrauen in unsicheren Zeiten: Sicherheit bleibt gefragt in Ostwestfalen
In einem zunehmend komplexen wirtschaftlichen Umfeld setzen die Menschen und Unternehmen in Ostwestfalen bewusst auf Stabilität und Absicherung. Diese Tendenz lässt sich konkret in der Jahresbilanz der Volksbank in Ostwestfalen ablesen.
Die Kundeneinlagen stiegen erneut auf 7,6 Milliarden Euro – eine Steigerung von 4,7 Prozent zum Vorjahr. Das gesamte betreute Kundenvolumen, inklusive dem von den genossenschaftlichen Verbundpartnern betreuten Volumen, stieg um 5,1 Prozent auf 12,9 Milliarden Euro. Gleichzeitig gewann auch die private Vorsorge weiter an Bedeutung: So sind die Rückkaufswerte bei Lebensversicherungen deutlich um 9,5 Prozent gestiegen.
Im internationalen Geschäft erhöhte sich der Devisenumsatz auf 802 Millionen Euro und stieg damit um 6,3 Prozent an. Mittelständischen Unternehmen gehen verstärkt dazu über, ihre Geschäfte abzusichern. Derivate-Absicherungsgeschäfte im Zins- und Währungsmanagement schützen vor Risiken, die durch Veränderungen bei Zinsen oder Währungen entstehen können. Diese legten deutlich um 114 Prozent zu und haben sich somit mehr als verdoppelt.
„Wir nehmen einen stärkeren Wunsch nach Absicherung in einem komplexen Umfeld wahr. Diese Sicherheit bieten wir. Ob Vermögen, Vorsorge oder internationale Geschäfte: Wir bieten Lösungen, die Stabilität in unsicheren Zeiten schaffen“, betont Vorstand Peter Scherf.
Dabei entwickelte sich das Wertpapiergeschäft positiv, sodass viele Kundinnen und Kunden von den Entwicklungen der Kapitalmärkte profitieren konnten. Insgesamt stieg das Gesamtvolumen der Wertpapierbestände deutlich auf mehr als 4,1 Milliarden Euro.
Finanzierung stärkt die Wirtschaftskraft Ostwestfalens
Auch 2025 blieb die Nachfrage nach Finanzierungen hoch. So ist das Kreditgeschäft um 5,2 Prozent auf 7,6 Milliarden Euro gestiegen. Unternehmen investieren in Modernisierung, Energieeffizienz und Wachstum, Privatkunden in Wohneigentum und Zukunftsprojekte.
Stark gewachsen ist das Baufinanzierungsgeschäft. Insgesamt wurden Hypotheken in einer Höhe von mehr als 930 Millionen Euro vermittelt. Dies stellt eine Steigerung von knapp 35 Prozent im Vergleich zum Vorjahr dar. Durch individuelle Beratung und solide Lösungen begleitet die Volksbank in Ostwestfalen ihre Kundinnen und Kunden in der Realisierung des Eigenheims oder der nachhaltigen Sanierung bestehender Gebäude.
Besonders deutlich ist auch der Anstieg bei den Existenzgründungen: Die Volksbank begleitete 42 eigene Gründungsvorhaben – ein Plus von 16,7 Prozent.
„Ostwestfalen zeigt sich weiterhin unternehmerisch stark. Investitionen und Neugründungen sind ein klares Signal für Zukunftsvertrauen in unserer Region. Wir begleiten diese Entwicklung als verlässlicher Finanzierungspartner auf Augenhöhe“, sagt Vorstand Thomas Mühlhausen.
Modernisierung im Alltag: Ostwestfalenkonto und digitale Kanäle
Ein zentrales Projekt des Jahres war die erfolgreiche Einführung des neuen Ostwestfalenkontos. Mehr als 170.000 Girokonten wurden auf das flexible, individuelle Modell umgestellt – eines der größten Transformationsprojekte in der Geschichte der Bank.
Parallel schreitet die Digitalisierung weiter voran: Die Nutzung der VR-BankingApp stieg um 9 Prozent, die Zahl der Onlinekonten um 5 Prozent. Gleichzeitig bekräftigte die Volksbank in Ostwestfalen ihren Anspruch als Regionalbank vor Ort: So wurden allein in Bad-Oeynhausen zwei Geschäftsstellen neu eröffnet.
Starke Verwurzelung in der Region
Die Förderung des Engagements für die Region in Ostwestfalen war im Jahr 2025 höher als je zuvor. Mit 1,8 Millionen Euro unterstützte die Volksbank in Ostwestfalen Vereine, soziale Projekte und ehrenamtliches Engagement. Insbesondere das Sponsoring sowie die Volksbank-Stiftungen verzeichneten deutliche Zuwächse.
Auch als Arbeitgeber setzt die Bank ein klares Zeichen für die Region: Zum Jahresende beschäftigte die Volksbank in Ostwestfalen 1.356 Mitarbeitende. Mit 87 Auszubildenden, neun mehr als im Vorjahr, investiert die Bank gezielt in Talente und unterstreicht ihren Anspruch an eine qualitativ hochwertige Ausbildung.
Ausblick: Langfristige Stabilität als Leitlinie
Auch in den kommenden Jahren verfolgt die Volksbank in Ostwestfalen konsequent ihren Kurs der nachhaltigen Entwicklung, um Privatkunden und die ostwestfälische Wirtschaft weiterhin als verlässlicher Partner zu begleiten. Die Synergien aus der Fusion werden weiter vertieft mit dem klaren Ziel, langfristige Stärke statt kurzfristiger Effekte zu schaffen.
Vorstand Oliver Ohm führt aus: “Unsere Zahlen zeigen eine robuste wirtschaftliche Basis in Ostwestfalen. Durch eine vorausschauende Unternehmenssteuerung und konsequentes Risikomanagement sind wir auch in Zukunft in einem herausfordernden Umfeld finanziell stabil aufgestellt.”
"Unsere Bank bleibt im Gleichgewicht: zwischen digitaler Innovation und persönlicher Nähe, zwischen internationaler Expertise und regionaler Verbundenheit, zwischen Wachstum und Sicherheit“, fasst Vorstandsvorsitzender Michael Deitert zusammen.
Zentrale Kennzahlen 2025 im Überblick
Bilanzsumme: 10,70 Milliarden Euro
Kundeneinlagen: 7,62 Milliarden Euro
Wertpapiere der Kundinnen und Kunden: 4,1 Milliarden Euro
Kundenforderungen: 7,60 Milliarden Euro
Baufinanzierungen: 930,9 Millionen Euro
- Kundinnen und Kunden: 300.927
Mitglieder: 185.154
Geschäftsstellen: 48
SB-Standorte: 43
Mitarbeitende: 1.356 (+29)
Auszubildende: 87 (+9)